weiteres Zubehör
das Zubehör: Wechselrichter
18.05.2010 - JB - Teil 2 - Als weiteres sinnvolles Zubehör ist ein sog. Netzeinspeisewechselrichter erforderlich. Denn diese Variante ist in aller Regel interessanter und effektiver als die Energie in einem Akku zu speichern. Ein Netzeinspeisewechselrichter (hier der Mastervolt Soladin 500, speziell für kleine WKA) konvertiert die ihm zugeführte Gleichspannung in eine netzsynchrone Wechselspannung, die dem Hausnetz zugeführt wird. Die max. Ausgangsleistung liegt bei ca. 550 Watt.
Der eigene Haustromzähler läuft also um den Faktor langsamer, bzw. zählt genau den Faktor weniger, wie von diesem Netzeinspeisewechselrichter Energie eingespeist wird. Es erfolgt üblicherweise keine Vergütung. Da man also einen Teil seines Stromes selber erzeugt, bezahlt man weniger Stromrechnung, weil der Haustromzähler langsamer läuft.
Die Montage, z.B. Mast und Erdung
In der Praxis kann man übrigens problemlos 2 Stück Black 300, u. U. sogar 3 Stück Black 300 (jeweils mit eigener BR II Schutzeinheit) an einem Windmaster betreiben, da es nur in seltenen Fällen vorkommt, dass der Wechselrichter (z.B. bei Sturm) die Energie nicht aufnehmen kann. Nun greift eine BR II ein, und bremst das Windrad kurzzeitig ab, um es anschliessend wieder frei laufen zu lassen. Auf diese Weise spart man sich rund 600,- Euro für einen zweiten oder gar dritten Windmaster Wechselrichter. Clever :-) Es versteht sich von selber, dass der Mast ausreichend stabil montiert werden muss, und natürlich auch geerdert werden sollte.
Ergänzende Links
- weiter zu Teil 3 (Daten und Fakten) dieses Beitrages.
- zurück zur übergeordneten Seite (Windkraft allgemein).
- zurück zur Startseite.