22.04.2008 (Jürgen Blumenkamp). Der Stirlingmotor wird Ihnen hier anhand einer verständlichen Funktionsbeschreibung und eines anschaulichen Funktionsvideos demonstriert. Damit Sie sich noch besser die Funktionsweise eines Stirlingmotors vorstellen können, habe ich mir mal so einen Stirlingmotor gekauft, mich damit befasst, und ein Video gedreht, welches eindrucksvoll zeigt, wie so ein Stirlingmotor funktioniert.
Ein Funktionsvideo des Stirlingmotors
Hier zunächst mal die grundsätzliche Funktionsweise eines jeden Stirlingmotors, hier jedoch speziell auf diesen hier gezeigten Stirlingmotor bezogen;
- Wärmequelle (hier die Heizung) erwärmt die Bodenplatte und damit die Luft im (grossen) Zylinder
- bei diesem Stirlingmotor reicht eine Temp. Diff. von ca. 20 Grad aus
- Luft im Innern dehnt sich aus, und treibt den (kleinen) Arbeitskolben nach oben
- freigesetzte Energie wird über die Kurbelwelle an das Schwungrad übertragen
- Verdrängerkolben im Inneren wird fast gleichzeitig nach oben gezogen
- Luft muss an der gekühlten Hülle des Zylinders vorbeiströmen...
- ...dabei kühlt sie sich ab. Der übrige Schwung des Schwungrades...
- ...lässt Verdränger- und Arbeitskolben in Ihre Ausgangsposition zurückkehren.
- Vorgang beginnt von vorn.
Die Luft im (grossen) Verdrängerzylinder wird also immer wieder abgekühlt, damit sie erneut aufgewärmt werden kann. Das ist somit ein wesentliches Funktionsmerkmal eines Stirlingmotors. Dabei ist der Verdrängerzylinder so konstruiert, dass der darin befindliche Verdrängerkolben eben keinen direkten Kontakt zur Verdrängerzylinderwand hat, denn dann könnte die Luft nicht mehr vorbeiströmen. Hier muss ein "gesundes" Verhältnis von Abdichtung und Leichtgängigkeit gewählt werden, damit die Luft möglichst leicht immer wieder hin und her transportiert werden kann, aber gleichzeitig immer wieder möglichst tief abgekühlt und möglichst hoch erwärmt wird.
Ergänzende Links
- direkt zur Startseite gehen.
- direkt zum übergeordneten Menüpunkt gehen.